Ausstellungseröffnung im Naturpavillon Übersee

"Rettet die Welt, ... zumindest ein bisschen"

Mo 29.06.2020 – Do 03.09.2020

Öffnungszeiten Die - Fr von 14:00 - 17:30 Uhr

 

Rette die Welt,... zumindest ein bisschen“

Ob Wasser, Rohstoffe oder Energie – jeder von uns verbraucht Ressourcen. Jeden Tag. Weit mehr als wir eigentlich ahnen. Doch welchen Preis zahlen Menschen und Umwelt für den Ressourcenhunger unseres Lebensstils? Und was kann jeder Einzelne tun, um den Rohstoffverbrauch wirksam und nachhaltig zu reduzieren?

Verschiedene „Themenkisten“ laden Sie ein, dem Ressourcenverbrauch auf die Spur zu kommen. Setzen Sie den „ökologischen Rucksack“ auf und erspüren Sie, wie schwer unsere tägliche Ressourcennutzung wiegt. Decken Sie auf, welche wertvollen Rohstoffe in unseren „Schubladenhandys“ schlummern und wie Sie den Rohstoffschatz heben können. Oder finden Sie heraus, wie Sie jede Menge Verpackungsmüll einsparen können und was sich hinter dem Begriff „Virtuelles Wasser“ verbirgt.

Und noch mehr: Unter dem Motto „Hier geht’s um die Welt“ erfahren Sie an einer Audiostation was unser Ressourcenverbrauch für Menschen in Bolivien, Ghana und anderen Ländern bedeutet. Und am „Lebenden Buch“ können Sie testen, wie ressourcenfit Sie sind.

 

Eine Ausstellung der Verbraucherzentrale Bayern. 

 

Blumenwiese im Umweltgarten eingesät

 

Bienenzuchtverein Trostberg e. V. und Landesbund für Vogelschutz ziehen an einem Strang. 

 

Schon seit mehr als 20 Jahren arbeiten die zwei Vereine eng zusammen. Mit ihrem außergewöhnlichen Engagement und der naturnahen Gestaltung des Umweltgartens treten sie für mehr Artenvielfalt ein und geben damit wichtige Impulse an die Bevölkerung weiter. Die Ereignisse der letzten Monate haben uns gezeigt, wie wichtig es ist im häuslichen Umfeld die Natur als Erholungsort zur Verfügung zu haben. Auch der Erfolg des Volksbegehres 2019 hat uns und den Politikern gezeigt, dass vielen Menschen die Natur sehr am Herzen liegt und sie mehr Engagement in Bereichen des Natur- und Umweltschutzes fordern.

 

Aktiv dabei waren Inge Schmid und Monika Thalhammer vom Bienenzuchtverein Trostberg, sowie WalterGründl vom LBV. 

 

Das benötige Saatgut stammt von dem bekannten Saatguthersteller Rieger-Hofmann GmbH und wurde freundlicherweise von der Fachberatung für Gartenkultur und Landespflege des Landratsamt Traunstein kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Mischung setzt sich aus 55 heimischen Wildblumen und Gräser zusammen, die den Insekten während der gesamten Vegetationsperiode Nahrung spenden. Im Laufe der Monate und Jahre wird sich daraus eine dauerhafte Blumenwiese entwickeln. Es wird spannend dies zu beobachten. 

 

 

 

 

Die eingesäte Blumenwiese 3 Wochen später. 

Der Regen hat der Erde gut getan. Das erste Grün spitzt bereits aus der Erde raus. 

Rama dama in Engelsberg

Am vergangenen Mittwoch war es wieder so weit. Die SchülerInnen und Lehrerinnen der Grundschule Engelsberg starteten ihre Frühjahrs Müllsammelaktion für ein sauberes Engelsberg. Tatkräftig unterstützt von vielen Müttern machten sich die Gruppen auf, um die ihnen zugewiesenen Ortsteile gründlich von Unrat zu säubern. Aus den letzten Winkeln wurden weggeworfene Dosen, Flaschen, Tüten, Zigarettenstummel und vieles mehr gesammelt und entsorgt. Die Kinder waren mit großer Ausdauer und viel Elan im Einsatz und konnten in den zwei Schulstunden 30 kg Müll gesammelt. Oft genug schüttelten sie ihre Köpfe ob der achtlos in die Natur entsorgten Dinge.

 

Unterstützt wurde die Aktion von der Umweltstation Wiesmühl Übersee durch Martina Mitterer.

 

 

Die Müllsammelaktion war Auftakt zu dem gemeinsamen Projekt der Grundschule Engelsberg mit der Umweltstation Wiesmühl Übersee „Ressourcen sparen – Plastikmüll vermeiden“, dem noch weitere Unternehmungen folgen werden.

  • Die SchülerInnen, Lehrer und auch das Reinigungspersonal werden in der nächsten Woche den gesamten Plastikmüll separat sammeln, um einen Überblick über die Menge und die Art des Plastikmülls zu erhalten.
  • Im Anschluss werten die SchülerInnen den Plastikmüll aus und beschäftigen sich intensiv mit den Fakten rund um das Thema Plastik.
  • Abschließend werden die SchülerInnen Alternativen zu Plastik diskutieren und eigene Ideen entwickeln, umso ihren Plastikkonsum zu reduzieren.
  • Die SchülerInnen wenden sich in einem Elternbrief an ihre Familien und bitten um tatkräftige Unterstützung ihres Vorhabens.
  • Für eine Evaluation sollen die Schulen über den gleichen Zeitraum Plastikmüll sammeln.

Mit dem Projekt wollen wir Schulen in ihrem Vorhaben ihren Schulalltag nachhaltiger zu gestalten unterstützen.

 

Sie möchten dieses Projekt auch an ihrer Schule durchführen? Wenden Sie sich für detaillierte Informationen an uns. Wir werden sie tatkräftig bei der Umsetzung unterstützen. 

Die Vogelfutterstation für die Winterfütterung im Umweltgarten ist wieder eingerichtet. 

 

Vogelfreunde können mit etwas Geduld die verschiedenen heimischen Vogelarten beobachten. Regelmäßig suchen Amseln, Blau-, Kohl- und Weidenmeisen, Kleiber und Buntsprechte die Futterstelle auf. 

 

Samstag 5. Oktober von 10 - 16 Uhr große Pilzausstellung und Herbstmarkt am Naturpavillon in Übersee

 

Dr. Ute Künkele und Till Lohmeier, Pilzbeauftragte der Region,  entführen in das Reich der Pilze und bieten faszinierende Einblicke in die Vielfalt der heimische Pilzwelt. 

 

Die Ausstellung ist nach Lebensräumen sortiert: Nadelwald, Buchenwald, Bergwald, Moor und Wiese. 

 

Mit Pilzberatung!

Festakt zur Ernennung als Umweltstation

 

Am 3. Juli fand im Umweltgarten in herrlicher Umgebung die offizielle Einweihung der Umweltstation Wiesmühl mit Außenstelle Übersee statt. Nachdem der eigentlich für 13 Uhr erwartete Umweltminister Thorsten Glauber bereits früher erschien, wurde die vorgesehen Planung spontan umorganisiert und der für später vorgesehene Rundgang durch das von blühenden Wiesen geprägte Gelände gestartet. Zusammen mit den weiteren Gästen Norbert Schäffer als Landesvorstand vom Landesbund für Vogelschutz sowie dem Landrat Siegfried Walch wurden die Unterwasserwelt, der Lehrbienenstand und weitere Stationen des Umweltgartens vorgestellt und das pädagogische Konzept erläutert. An dieser Stelle wurde auch auf die erfolgreiche Kooperation der Umweltstation mit dem Bienenzuchtverein Trostberg hingewiesen. Sehr erfreulich war auch der Besuch des Bürgermeisters Martin Lackner der Gemeinde Engelsberg und des zweiten Bürgermeisters Ludwig Ertl aus Übersee, die auch weiterhin ein wichtiger Förderer der neuen Umweltstation ist. Anschließend an mehrere Mitmachstationen, die durch die Honorarkräfte betreut wurden, wurde durch den Umweltminister unter großer Hilfe des Waldkindergartens Tacherting eine Wildrose gepflanzt. Nach den Grußworten, bei denen das langjährige, ehrenamtliche Engagement der Familie Gründl für den Umweltgarten hervorgehoben wurde, kam es zur feierlichen Übereichung der Urkunde zur Ernennung der Umweltstation. Im Rahmen des Festakts wurde vom Familienstützpunkt Übersee durch Erika Stefanutti und Uschi Geiger eine Torte übergeben um im Anschluss das umfangreiche Buffet zu eröffnen.

Große Pilzausstellung und Herbstmarkt am Naturpavillon

Vom 4. bis 5. Oktober präsentiert wir, gemeinsam mit den Pilzexperten Dr. Ute Künkele und Till R. Lohmeyer, eine umfangreiche Pilzausstellung im Naturpavillon.  Den Pilzen kommt im Boden eine ganz besondere Bedeutung als Recycler zu. Sie zersetzen abgestorbenes organisches Material und stellen so den Pflanzen und Bäumen Mineralien, Nährstoffe und Wasser zur Verfügung. Umgekehrt erhalten sie dafür Energie in Form von Zucker. Die Ausstellung biete faszinierende Einblicke in das Reich der Pilze.

Pilzesammler gesucht! Die Pilze können am Donnerstag, den 3. Oktober von 10 – 16 Uhr am Naturpavillon in Übersee abzugeben werden. Artenkenntnis ist nicht notwendig, denn alle gesammelten Pilze werden vor Ort von den Experten Dr. Ute Künkele und Till R. Lohmeyer bestimmt. Die Ausstellung ist am Freitag, den 4. Oktober von 8 bis 17.30 Uhr und am Samstag (Herbstmarkt), den 5. Oktober, von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Unser Herbstmarkt bietet ein umfangreiches Sortiment an regionalen Produkten und Kunsthandwerk. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Es findet ein Kinderflohmarkt und Kinderbasteln statt. 

Foto Fliegenpilze Pixabay

Letzer Familientag in der Saison 2019

Am vergangenen Mittwoch fand der letzte Familientag in der Saison 2019 statt. Am ersten Familientag Anfang Mai wurde die Kartoffelpyramide errichtet und reichlich Saatkartoffeln besetzt. Nun nach fast fünf Monaten, wurde der Schatz gehoben. Viele kleine und große Helfer halfen dabei mit. Die eingeholte Ernte war reichlich, so das alle von den frisch zubereiteten Pommes und dem selber hergestelltem Ketchup satt wurden. 

 

Damit ging die Veranstaltungsreihe "Famiientag am Naturpavillon" in diesem Jahr zu Ende. Es war wieder ein buntes Treiben, dabei wurde mit heimischem Produktion gekocht, mit Natur- und Recyclematerialien gebastelt, experimentiert und gespielt. Die Nachmittage waren eine Plattform für einen regen Austausch unter den Familien, es wurden neue Freundschaften geschlossen und neue Ideen für 2020 entwickelt. 

 

Wir wünschen allen Familien alles Gute und freuen uns auf die nächste Saison!

 

Kräuterbuschen binden am Familientag

Am vergangenen Familientag fanden sich zahlreiche Familien am Naturpavillon ein, um die alte Tradition des Kräuterbuschen binden zu Maria Himmelfahrt aufleben zu lassen. Aus den bereitgestellten und gespendeten Kräutergaben entstand ein buntes Potpourri an Sträußlein.

Das Brauchtum geht auf die Sage zurück, dass in dem verlassenen Grab von Maria, nach deren Himmelfahrt, nur noch die Blumen gefunden wurden, mit denen ihr Leichnam bedeckt war. Traditionell mussten mindestens sieben Kräuter in die Buschen eingebunden sein. Helfen sollten die geweihten Kräuter gegen mögliche Verzauberung des Viehs, Gewitter, Krankheit, für eine gute Ernte, Eheglück und vieles mehr. Der 15. August ist Auftakt zur wichtigsten Kräutersammelzeit im Jahr, die am 8. September endet.

Um einen Überblick über die vielen Kräuter zu bekommen, wurden sie sortiert und mit kleinen Namensschildchen versehen. Anschließend durften sich Kinder und Eltern die gewünschten Kräuter zu einem duftenden Kräuterstrauß binden. Eigentlich dürfen für den Kräuterbüschel nicht irgendwelche Pflanzen verwendet werden, sondern sie sind genau vorgeschrieben. In der Mitte des Büschels thront die schöne Königskerze, um sie herum ranken sind Johanniskraut, Tausendgüldenkraut, Schafgarbe, Kamille, Wermut, Baldrian, Pfefferminze und Arnika. Es fällt auf, dass es sich dabei immer um alte Zauberpflanzen handelt, die beispielsweise zum Wettermachen oder als Gegenzauber verwendet wurden. Die verwendeten Kräuter haben eine große Heilwirkung, die ein wichtiger Grundstock für die winterliche Hausapotheke für Mensch und Tier sind.

 

Wegen der Vielzahl der kleinen und großen Gäste entstanden viele duftende Kräutersträuße, die jedoch nicht ganz den Anforderungen eines traditionellen Kräuterbuschen entsprachen. Nicht desto trotz hatten alle ihre Freude daran. Die übrigen Blüten wurden zu wunderschönen Kärtchen verarbeitet. 

Pflanztöpfe für Hauswurzen betonierten

Immer wieder werden bei den Familientagen neue Techniken ausprobiert. Am vergangenen Mittwoch wurden kleine Pflanzgefäße betoniert, die durch die Beigabe von Torf ein rustikales Outfit erhielten. Als Mol dienten alte Obstschalen und Plastiktöpfe vom Wertstoffhof, die so noch einen wertvollen Dienst leisteten. Die Kinder waren mit Feuereifer bei der Arbeit, füllten Zement, Sand und Torf ab, den die Mütter mit Wasser zu Beton mischten um die vielen Gefäße zu befüllen. Nach getaner Arbeit wollte man sich noch was Gutes tun und so wurde die Apfelspende von Frau Weichselbaumer gleich zu Apfelkücherl verarbeitet, die sichtlich allen geschmeckten. So verging wieder ein kurzweiliger Nachmittag, mit vielen kleinen und großen Gästen bei kreativer Arbeit und feiner regionaler Küche.

 

Die Familientage finden in Zusammenarbeit mit dem Familienstützpunkt Übersee.

Bienenmärchen erzählt von Annette Hartmann

„…..Fesselnd erzählt Annette Hartmann …. die Geschichten, die die geheimnisvolle Urbiene um Mitternacht  ihrem Apis Honigbienenstamm erzählt.

Von Honigräubern, einem rettenden Bienenschwärmen, der zwei Kindern in einer Notsituation hilft, von einer hilfreichen kleinen Biene, die dem König Salomon vor einer Blamage rettet und von dem Fleiss, den diese Tierchen aufbringen um den Honig zu bereiten und Waben zu bauen erschaffen diese Geschichten ein wunderbares Mosaik aus der Welt der Bienen.

Auch die Wandlung eines üblen Honigräubers in einen ehrfurchtsvollen Bienenzüchter wird eindrucksvoll erzählt.

Die spannenden  Geschichten erschaffen in den Köpfen der ZuhörerInnen starke Bilder, die so leicht nicht vergessen werden.

 

Honigbrot und wunderschöne Masken, die gebastelt werden tun das ihre….ein gelungener Nachmittag im Naturpavillion Übersee."

Übergabe Spendenherz für die Umweltstation

Die Sparda Bank in Traunreut spendet anlässlich ihres 20 jährigen Jubiläums 20 000 € an 20 karitative Vereine und Initiativen. Die neue Umweltstation und im Besonderen der Umweltgarten gehörten ebenfalls zu den Begünstigten und freute sich sehr über die Spende in Höhe von 1 000 €. 

Einen herzlichen Dank dafür, an die Mitarbeiterinnen der Sparda Bank Traunreut. 

Exkursion zum Thema Boden und Bodenentwicklung

Datum: Samstag, 7.09.2019, von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr

 

Wir gehen gemeinsam auf die Haaralmschneid. Auf dem Weg dorthin erfahren wir etwas von den Aufgaben des Waldbodens in den Alpen und von den Gefahren für den Boden. Auf dem Abstieg besteht die Möglichkeit einer Einkehr in die Haaralm. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Bei Regen bieten wir ein Alternativprogramm an (im Tal im Bergwalderlebniszentrum Ruhpolding, Dauer bis Mittag). Treffpunkt bleibt gleich.
Ausrüstung: wetterfeste Kleidung, Bergschuhe, Brotzeit und Getränke

  • Kosten: Erwachsene 5 Euro, Kinder 5 Euro
  • Anmeldung bis 03.09.2019 erforderlich

 

Treffpunkt:

Urschlau 4
Bergwalderlebniszentrum Ruhpolding, Fahrgemeinschaften bilden  
83324 Ruhpolding

Botanische Wanderung auf den Breitenstein

 

Bei bestem Wetter fand vergangenen Samstag die botanische Wanderung des Landesbund für Vogelschutz auf den Breitenstein, den kleinen Bruder des als Blumenberg bekannten Geigelsteins, unter der Führung des Biologen Markus Sichler statt. Früh am Morgen ging es los und schon kurz nach dem Treffpunkt in Ettenhausen gab es die ersten Orchideen zu bestaunen, deren gesamte einheimische Vielfalt wir im Verlauf der Wanderung kennenlernen durften. Doch auch über vermeintlich bekannte Arten gab es viel Neues zu erfahren. Auch auf die verschiedenen Pflanzengesellschaften und Zeigerpflanzen welche unterschiedliche Bodenzusammensetzungen und klimatische Bedingungen benötigen, wurde ausführlich eingegangen und konnten auf unserem Weg durch die verschiedenen Höhenstufen wunderbar mitverfolgt werden. Nach einer kurzen Pause auf dem Gipfel, bei der wir ein fantastisches Bergpanorama genießen durften, ging es vorbei an blühenden Bergwiesen zurück Richtung Tal bevor noch an der Wuhrsteinalm eingekehrt wurde. Die Wanderung fand im Rahmen des Bodenprojekts der Umweltstation Wiesmühl mit Außenstelle Übersee statt, welche durch oberbayerische Regierung gefördert wird.

Chiemsee Ranger auf dem Schmugglerpfad

Schon früh trafen sich am vergangenen Samstag die LBV Kinder- und Jugendgruppe “Chiemsee Ranger” um gemeinsam auf dem Pfad der Schmuggler von Ettenhausen bis zum Klobenstein zu wandern. Die Strecke hatte sehr viel zu bieten. Entlang von Buckelwiesen durften die jungen Teilnehmer Pflanzen bestimmen und im Gebirgsbach sich auf die Suche nach den Wasserinsekten machen. Sie sind Nahrungsgrundlage für die Wasseramsel, die in Gebirgsbächen ihre Beute unter Wasser aufspürt. Es dauerte lange bis die Gruppe Strecke machen konnte, denn immer wieder kreuzten Schmetterlinge, Sandlaufkäfer, Ameisen und anderes kleines “Getier” unseren Weg, der um diese Jahreszeit mit zahlreichen Orchideen, Teufelskrallen und Bergflockenblumen gesäumt ist. Die Schatzkarteführte die Gruppe schließlich ans Ziel. Nach fast drei Stunden kam die Hängebrücke am Klobenstein in Sicht. Nun war es wirklich an der Zeit die Brotzeit auszupacken. Doch vorher musste noch die “Schmuggelware” gefunden werden, deretwegen sich die jungen Schmuggler auf den Weg gemacht hatten. Schließlich war auch sie entdeckt. Die Wanderung vermittelte den Kindern und Jugendlichen eindrücklich die Vielfalt unserer Heimat. Mit Feuereifer wurde geforscht, wurden Fragen gestellt und so lernten die jungen Teilnehmer wieder ein Stückchen Heimat kennen und lieben. Denn, wie heißt der Leitsatz, den Konrad Lorenz geprägt hatte? “Nur was der Mensch kennt lernt er lieben. Nur was er liebt schützt und verteidigt er.

Tag der offenen Tür im Umweltgarten in Wiesmühl

Bei herrlichem Sommerwetter fand am vergangenen Sonntag der "Tag der offenen Tür" im Umweltgarten in Wiesmühl statt. Das Wetter lockte viele Menschen in diese Oase der Vielfalt, die durch eine unglaublich Blütenpracht verzauberte. Die Besucher erfuhren bei verschiedensten Mitmachaktionen Interessantes über die heimische Vogelwelt, durften Aufstriche aus  Wildpflanzen kosten und den Imkern über die Schulter schauen. Der Bienenzuchtverein Trostberg e. V.  feierte an diesem Tag sein 20 jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wurden Stecklinge von insektenfreundlichen Blühpflanzen an interessierte Besucher abgegeben, um die Vielfalt auch in die heimischen Gärten zu tragen. Kinder konnten basteln und keschern, es wurden Märchen erzählt und geschminkt, so dass mancher Tiger und manche Fee das Paradies durchstreifte.